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Marokko
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Oase für
die Sinne
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Casablanca
Zu
Beginn unserer Reise durch das Königreich Marokko besuchen wir
die moderne Metropole Casablanca.
Erst
1993 nach 6 jähriger Bauzeit wurde die große Moschee von
Casablanca fertiggestellt. Nach Mekka und Medina ist sie die drittgrößte
Moschee der Erde. Direkt am Meer gelegen, zur Hälfte ist Meer behaut,
60m tief sind die Fundamente in den Felsen gegründet. Die Moschee
bietet Platz für 100.000 Gläubige. 9 ha Fläche nimmt
die Moschee und der riesige Vorplatz ein. Die Moschee hat eine Grundfläche
von 200x 100m und eine Höhe von 68m. Im überdachten Gebetssaal
finden 20.000 Gläubige Platz. Das Dach der Moschee aus Zedernholz
kann innerhalb von 3 Minuten hydraulisch geöffnet werden.
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Casablanca
Die Moschee ist verschwenderisch mit den edelsten Materialen des Landes
ausgestattet. Im Inneren bleibt mir fast die Luft weg. Nicht nur die
Ausmaße sind atemberaubend, vor allem die wunderbare Handwerkskunst.
Die gesamte Bodenfläche ist mit beheiztem Marmorboden belegt. Verspielte
Intarsienmuster aus Travertin, rotem und weißem Marmor. Die Wände
sind mit wunderbaren Stuckelementen verziert. Mit 25m Seitenlänge
und 200m Höhe ist das riesige Minarett mit drei riesigen, 3500
kg schweren Goldkugeln, die Sonne, Mond und Erde versinnbildlichen zum
Wahrzeichen von Casablanca geworden. Mit dieser Moschee hat sich König
Hassan ein Denkmal weit über sein Leben hinaus gesetzt, ein prächtiges
Erbe der Menschheit.
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Rabat
Mit
dem Zug erreichen wir in nur 55 Minuten das 90 km entfernte Rabat. In
Rabat fährt der Zug in einen Tunnel direkt unter der Stadt zum
Hauptbahnhof. Rabat, die Hauptstadt Marokkos wirkt sehr gepflegt. Mit
dem Taxi, (Preis vorher aushandeln, bzw. Taxameter einschalten lassen)
lassen wir uns zur Kasbah der Stadt fahren. Die Kasbah liegt auf einem
Felsen direkt am Meer oberhalb der Flußmündung. In der Kasbah
gibt es ein schönes Kaffee, allerdings werden hier gerne Touristenpreise
verlangt. Die Häuser in der Kasbah sind weiß gestrichen mit
blauen Sockeln. Hier sieht es aus wie in den weißen Dörfern
in Andalusien. Es wirkt sauber und aufgeräumt in den Straßen
und Gassen. Über die zauberhafte, nur in Teilbereichen touristische
Medina, mit verwinkelten Gassen, Bögen und einem Gemisch verschiedener
Läden erreichen wir die Av. Mohammed V. Hier in der Neustadt sind
auch viele Frauen in den Cafes zu finden. Das Publikum hier wirkt sehr
offen und großstädtisch. Fast wie eine europäische Großstadt.
Der Hassanturm ist der Rest eines ergeizigen Projektes, einer großen
Moschee direkt am Fluß. Direkt daneben das Mausoleum ein wunderbares
Gebäude aus schön bearbeitetem Marmor im marrokanischen Stil
mit Stuckarbeiten verziert.
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Rabat
Mit
dem Taxi fahren wir zur Cellah. Die Cellah ist eine von der Stadtmauer
umgebene Oase am Rande der Stadt. Neben Ausgrabungen der Römer
und Karthager ist vor allem die Nekropole einen Besuch wert. Obwohl
sie nur noch aus Ruinen besteht ist sie abolut sehenswert. Inmitten
einer wunderbaren Gartenanlage mit großen, knorrigen Olivenbäumen,
inmitten eines gelben und weißen Blütenmeeres liegt diese
fast verwunschen wirkende Stadt der Toten. Auf den Bäumen gibt
es unzählige Storchennester mit geschäftigen Storchenpärchen
und flaumigen Jungstörchen. Mit lauten Geklapper wird der Altvogel
bei der Ankunft gegrüft. Neben den Störchen brüten hunderte
von Kuhreihern auf den Bäumen. Es herrscht ein ohrenbetäubender
Lärm.
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bildergalerie
marokko
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